Die Technik
Streaming Media
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Streaming Media ist der Oberbegriff von Streaming Audio und
Streaming Video und bezeichnet die aus einem Computernetzwerk
empfangenen und gleichzeitig wiedergegebenen Audio- und Videodaten.
Den Vorgang der Übertragung selbst nennt man Streaming.
Streaming Media bildet damit das Internet-Äquivalent
zu Broadcasting-Technologien wie Hörfunk oder Fernsehen.
Programmformate sind beispielsweise Internetradio und Video
on Demand.
Software
Um Streaming Media-Angebote nutzen zu können, ist auf
der Empfängerseite eine spezielle Software erforderlich.
Dies kann ein in einen Web-Browser integriertes Plug-In aber
auch ein eigenständiges Wiedergabeprogramm sein. Ersteres
wird automatisch aufgerufen, sobald eine angeforderte Seite
Streaming Media-Daten enthält. Diese Plug-Ins und Wiedergabeprogramme
(engl. Player) werden im Gegensatz zu den dazugehörenden,
die Daten sendenden Servern, in der Regel kostenlos angeboten.
Es existieren eine Vielzahl verschiedener, stark konkurrierender
Streaming Media-Technologien. Die bekanntesten Vertreter sind:
nur Audio:
* Icecast (Open Source)
* SHOUTcast (Nullsoft)
Audio & Video:
* VideoLAN (Open Source)
* Quicktime (Apple)
* Real Media (Real Networks)
o Real Audio
o Real Video
* Windows Media (Microsoft)
* Flash Video Streaming (Macromedia)
* FlexCast Streaming (Flexcast)
Bandbreite
typische Bandbreiten der Ausgangsdaten sind:
* Audio: einige Megabit/s (CD: etwa 1,4 MBit/s)
* Video: einige Dutzend MBit/s
typische zur Verfügung stehende Bandbreiten sind:
* analoges Modem: bis 56 kBit/s
* ISDN: 64 oder 128 kBit/s
* DSL und Kabelmodems: einige MBit/s
* LAN: 100 MBit/s
Durch die gleichzeitig mit dem Empfang stattfindende Wiedergabe
ist es notwendig, dass die für die Übertragung zur
Verfügung stehenden Bandbreite größer als
die für das Streaming verwendete Bandbreite ist. Die
zu sendenden Audio- und Videodaten müssen deshalb vor
der Übertragung komprimiert werden. In den meisten Fällen
geschieht dies verlustbehaftet, da nur so eine sinnvolle Datenmenge
pro Zeiteinheit erreicht werden kann.
Um unterschiedliche Laufzeiten der Daten-Pakete im Netz auszugleichen
und damit verbundene Stockungen zu verhindern, wird im Medienplayer
ein Puffer verwendet. Deshalb erfolgt die Wiedergabe auch
leicht verzögert (6...30s).
Da Videodaten in aller Regel eine höhere Datenrate als
Audiodaten haben, ist hier auch eine wesentlich stärkere,
bezüglich der verwendeten Algorithmen ausgefeiltere und
bezüglich der benötigten Rechenleistung aufwendigere
Komprimierung notwendig.
Bei gleicher Komprimierungsart sinkt dabei die Qualität
gleichzeitig mit der Bandbreite, auf die der Datenstrom verkleinert
werden soll. Die sicht- und/oder hörbare Qualität
eines Streams hängt deshalb wesentlich von den folgenden
Faktoren ab:
* der Art und Qualität des Ausgangsmaterials
* der verwendeten Komprimierungstechnologie
* der für die Übertragung nutzbaren Bandbreite,
welche meist durch den Internetzugang begrenzt wird.
(Quelle: Wikipedia)
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